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Filialkirche St. Martin

Bauteile und Ausstattung

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Gesamtbau

Die kleine mittelalterliche Kirche mit Zwiebelturm beherbergt den alten Altar der Gnadenkapelle Sammarei. An das einfache Langhaus schließt sich ein kurzes, etwas schmaleres Presbyterium an. Beide Bauteile liegen unter einem gemeinsamen Satteldach. Der Westturm ist vollständig in den Kirchenraum eingestellt.

Quellen: Metzl, Klaus (Hrsg.), 2010, Handbuch des Bistums Passau, S. 565

Langhaus

Das Langhaus hat zwei Fensterachsen und eine flache Decke. Der Eingang ist auf der Südseite.

Quellen: Metzl, Klaus (Hrsg.), 2010, Handbuch des Bistums Passau, S. 565

Presbyterium

Das Presbyterium besteht aus fünf Seiten eines Achtecks. Außen gliedern Dreieckslisenen anstelle von Strebepfeilern den Bau. Das Netzrippengewölbe entspringt unmittelbar der Wand. Die Rippen folgen der Kontur der Stichkappen und werden in der Jochmitte durch einen unregelmäßigen siebenstrahligen Rippenstern zusammengefasst.

Quellen: Metzl, Klaus (Hrsg.), 2010, Handbuch des Bistums Passau, S. 565

Sakramentshäuschen

An der Nordwand befindet sich eine spitbogige Sakramentsnische, die mit einem schmiedeisernen Gitter aus derm ausgehenden 15. Jahrhundert verschlossen ist (Metzl. Eckhardt datiert in die Erbauungszeit der Kirche, in etwa 1484).

Quellen: Metzl, Klaus (Hrsg.), 2010, Handbuch des Bistums Passau, S. 565

Eckardt, Anton (Bearb.), 1923, Die Kunstdenkmäler von Niederbayern, 10. Bezirksamt Pfarrkichen

Turm

Der Turm im Westen hat einen quadratischen Grundriss. Auf dem Abschlussgesims des Unterbaus steht ein achteckiger Aufsatz mit toskanischer Pilastergliederung und ausladendem Gebälk. Ein Zwiebelhelm bekrönt das Bauwerk.

Quellen: Metzl, Klaus (Hrsg.), 2010, Handbuch des Bistums Passau, S. 565

Nachmittelalterliche Ausstattung

Der Altar kommt 1772 von der Gnadenkapelle Sammarei nach Martinstödling. Jakob Christoph Bendl aus Osterhofen hatte ihn 1693 angefertigt. Die Kanzel entsteht in der Zeit zwischen 1760 und 1770.

Quellen: Metzl, Klaus (Hrsg.), 2010, Handbuch des Bistums Passau, S. 565
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