Die kleine mittelalterliche Kirche mit Zwiebelturm beherbergt den alten Altar der Gnadenkapelle Sammarei. An das einfache Langhaus schließt sich ein kurzes, etwas schmaleres Presbyterium an. Beide Bauteile liegen unter einem gemeinsamen Satteldach. Der Westturm ist vollständig in den Kirchenraum eingestellt.
Das Langhaus hat zwei Fensterachsen und eine flache Decke. Der Eingang ist auf der Südseite.
Das Presbyterium besteht aus fünf Seiten eines Achtecks. Außen gliedern Dreieckslisenen anstelle von Strebepfeilern den Bau. Das Netzrippengewölbe entspringt unmittelbar der Wand. Die Rippen folgen der Kontur der Stichkappen und werden in der Jochmitte durch einen unregelmäßigen siebenstrahligen Rippenstern zusammengefasst.
An der Nordwand befindet sich eine spitbogige Sakramentsnische, die mit einem schmiedeisernen Gitter aus derm ausgehenden 15. Jahrhundert verschlossen ist (Metzl. Eckhardt datiert in die Erbauungszeit der Kirche, in etwa 1484).
Eckardt, Anton (Bearb.), 1923, Die Kunstdenkmäler von Niederbayern, 10. Bezirksamt Pfarrkichen
Der Turm im Westen hat einen quadratischen Grundriss. Auf dem Abschlussgesims des Unterbaus steht ein achteckiger Aufsatz mit toskanischer Pilastergliederung und ausladendem Gebälk. Ein Zwiebelhelm bekrönt das Bauwerk.